Enzinas an Camerarius, 08.11.1547

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Enzinas an Camerarius, 08.11.15478 November 1547 JL
 Briefdatum
Enzinas an Camerarius, 15.01.154815 Januar 1548 JL
Enzinas an Camerarius, 03.07.15503 Juli 1550 JL
Werksigle OCEp 0402
Zitation Enzinas an Camerarius, 08.11.1547, bearbeitet von Ulrich Schlegelmilch, Maximilian Wolter und Vinzenz Gottlieb (29.06.2023), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0402
Besitzende Institution München, BSB
Signatur, Blatt/Seite Clm 10365, Nr. 5
Ausreifungsgrad Original
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. O1r/v
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen García Pinilla 1995, S. 306-308, Nr. 37
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Francisco de Enzinas
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum 1547/11/08
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Basel
Zielort Leipzig
Gedicht? nein
Incipit Antequam ad summam desperationem
Link zur Handschrift http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111087-9
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Redaktionelle Überarbeitung; Briefe/Parallelüberlieferung
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen [[Notizen::VG, 8.11.22: Praeceptor ist ziemlich sicher Melanchthon; muss ich das irgendwie nachweisen? Enzinas hat ja bei ihm sogar gewohnt.

Habe ich das richtig verstanden, dass es um die Unis in Wittenberg UND Leipzig geht? Oder ist nur eine gemeint? Darein spielt wahrscheinlich auch die damals politisch aktuelle Frage, ob Wittenberg als Standort behalten wird.

Der "Eusebius": Wenn Enzinas ihn an C. geschickt hat, dann wird es wohl ein relativ neuer Druck gewesen sein. Es geht um die Historiae (vgl. OCEp 0401). In Frage kommt m.E. die Edition des Robertus Stephanus von 1544 ( https://www.e-rara.ch/zut/content/zoom/14390011 ). Es ist nicht klar, ob hier ein Zusammenhang mit der Edition von Eusebius, Ecclesiasticae historiae autores, 1549 besteht, wo auch (etwas ältere) Werke von C. enthalten sind.]]

Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:US; Benutzer:HIWI7; Benutzer:VG
Gegengelesen von
Datumsstempel 29.06.2023
Werksigle OCEp 0402
Zitation Enzinas an Camerarius, 08.11.1547, bearbeitet von Ulrich Schlegelmilch, Maximilian Wolter und Vinzenz Gottlieb (29.06.2023), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0402
Besitzende Institution München, BSB
Signatur, Blatt/Seite Clm 10365, Nr. 5
Ausreifungsgrad Original
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. O1r/v
Sonstige Editionen García Pinilla 1995, S. 306-308, Nr. 37
Fremdbrief? nein
Absender Francisco de Enzinas
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum 1547/11/08
Datum gesichert? nein
Sprache Latein
Entstehungsort Basel
Zielort Leipzig
Gedicht? nein
Incipit Antequam ad summam desperationem
Link zur Handschrift http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111087-9
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Redaktionelle Überarbeitung; Briefe/Parallelüberlieferung
Datumsstempel 29.06.2023


Zielort ermittelt

Regest

Bevor der Zustand des Staates sich vollends verschlechtert habe, habe er über Martin Bucer einen Brief und die in Frankreich gedruckte Ausgabe von Eusebius an Camerarius geschickt. Er wisse nicht, ob diese ihn erreicht haben. Als er von Johann Oporinus erfahren habe, dass Camerarius wieder nach Leipzig zurückgerufen worden sei und dass Samuel (Sitzinger?) dorthin aufbräche, habe er die Gelegenheit genutzt, ihm zu schreiben und somit klar zu machen, dass er dessen Freundschaft immer noch hoch schätze und ihn, genauso wie seinen Lehrer (Philipp Melanchthon), sehr vermisse.

Er würde gerne wissen, wie es an den Universitäten dort zugehe (s. Anm.); ob man dort wirklich große Veränderungen durchzuführen gedenke, oder ob sich der aktuelle Zustand halten werde? Wenn sein Lehrer wirklich beschlossen habe, dort seinen festen Sitz zu etablieren, würde er gerne dorthin kommen, wenn dieser ihm nichts anderes auftrüge. Sobald Enzinas Briefe von Melanchthon und Camerarius empfangen habe, möchte er eine Entscheidung treffen.

Wo er lebe, sei er in großen Schmerzen. Auch wenn die Luft heilsam sei, so vermisse er doch den Kontakt zu denen, die er am meisten möge. Samuel, der einige Tage bei ihm gelebt habe, werde ihm den Rest über die Stadt erzählen. Er solle ihm Bernhard Ziegler und Alexander Alesius grüßen. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)

Anmerkungen